Die Seebestattung setzt eine Feuerbestattung voraus.
Per Schiff wird die Urne aufs Meer hinaus gebracht und auf unreinem Grund beigesetzt. Die spezielle Seebestattungsurne löst sich innerhalb von 48 Stunden im Meer auf und die Asche verteilt sich auf dem Meeresgrund.
Bei der Zeremonie können die Angehörigen zugegen sein. Die eigens hierzu ausgestatteten Schiffe verfügen über einen Verabschiedungsraum, meist mit Platz für 12 Personen.
Nach Erreichen der Beisetzungsstelle spricht der Kapitän die Abschiedsworte und übergibt die Urne, mit dem Signal der Wachablösung, dem Meer.
Die Beisetzungsstelle wird vom  Kapitän auf einer Seekarte aufgezeichnet, die den Hinterbliebenen überreicht wird.
Seebestattungen werden zu meist in der Nordsee oder Ostsee durchgeführt, aber auch Pazifik und Atlantik sind möglich.
In Binnengewässer oder Flüssen/Seeen dürfen in Deutschland keine Urnen beigesetzt werden.

Jedes Jahr im Dezember für die Deutsche Seebestattungs-Genossenschaft e.g. gemeinsam mit den Kirchen einen Gedenkgottestdienst mit Gedenkfahrten zu den Beisetzungsstellen an.
Karten für diese Veranstaltungen finden Sie hier.
Alternativ zur Gedenkfahrt bietet die Seebestattung-Rederei Albrecht die Erinnerungsstätte „Brücke der Erinnerung” in Harlesiel an. Hier haben Hintebliebene die Möglichkeit Seebestatteten zu gedenken und dort persönliche Gedenktafeln anbringen lassen.

Unsere Partner für die Seebestattung sind: